römische Kaiserzeit - Anhänger |
ca. 50 v.Chr. - 450 n.Chr. (Wählen Sie die Bilder an, um eine Vergrößerung zu sehen!) |
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Anhänger Militaria Fibeln Ringe Münzen Gürtel Armreifen Ohrringe Halsketten Sonstiges |
![]() | Nr. 016 hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 25.04.2001 Röm. Cingulum-Anhänger (Gürtelanhänger), wahlweise als Ohrring oder Anhänger, 2. - 3. Jhd. Höhe 5,0 cm.Nr. 334 hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 25.04.2003 Römischer Lunula-Anhänger. Die Mondsichel ist das Attribut der Mondgöttin "Luna" und war, meist aus Edelmetall gefertigt und an ebensolchen Halsketten getragen (siehe unter Nummer M014, M024 und M016), als Frauenschmuck über lange Zeit im ganzen Reich weit verbreitet. Doch auch Soldaten wußten dieses Amulett zu schätzen, wie eine riesige Anzahl an lunulaförmigen Beschlägen (dort zumeist verzinnte Bronze) in militärischen Fundzusammenhängen zeigt. Datierung: 1. bis 4. Jhd. Breite 2,9 cm.Nr. 517 hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 24.04.2003 Goldenes Schutzamulett gegen den Bösen Blick, gefunden auf Sizilien. Die Menschen der Antike zweifelten nicht an der Existenz des Bösen Auges; selbst Plutarch, ein Popularphilosoph des 1. und 2. Jhds., versucht dies "naturwissenschaftlich" zu erklären: Gefühle wie z.B. Neid reizen den menschlichen Körper dazu, Ausdünstungen zu produzieren, welche besonders aus dem Auge austreten, die umgebende Luft vergiften und damit dem Gegenüber schaden. Den Blick ablenkende Amulette seien daher sehr nützlich, um sich vor Schaden zu schützen. Besonders wirkungsvolle Symbole waren dabei der Blitz des Jupiters, die Eidechse, die Eule, der Rabe, die Gans, die Schlange, der Hahn, der Hund, der Löwe, der Hirsch, der Phallus, der Skorpion und die Schildkröte. Das sizilianische Amulett faßt gleich eine Vielzahl dieser Abwehrsymbole zusammen, die das in der Mitte der Scheibe befindliche Böse Auge abwehren. Solche Amulette konnten als Anhänger an Halsketten befestigt oder aber, auf Bänder geknotet, schräg über der Schulter oder um Oberarm oder Oberschenkel geschlungen, getragen werden. Durchmesser 4 cm. | |
| Nr. 245 hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 16.10.2003 Röm. Phallusanhänger aus Augsburg-Oberhausen. Das Phallussymbol kommt in einer Vielzahl verschiedenster Formen und Arten vor und galt als wirkungsvolles Mittel, um wertvolle Dinge (wie z.B. Pferde) vor dem "bösen Blick" zu schützen. Von Menschen wurde diese Anhänger nicht getragen - es gibt keine Gräber mit Phalli als Beigaben. Sie wurden außerdem als Votivgaben an die Götter in Tempeln gestiftet. (Siehe hierzu auch Nr. 517). 1. bis 3. Jhd. , Höhe 4 cm.Nr. 337 hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 02.03.2003 Phallusanhänger aus dem kelto-römischen Tempelbezirk vom Martberg an der Mosel, 1. bis 3. Jhd. (Siehe hierzu auch Nr. 245). Höhe 3,7 cm. Original in Messing. | ![]() | |
![]() | Nr. 478 hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 24.04.2003 Halsanhänger in Durchbruchsarbeit. Streufund aus Mainz, Ende 2. bis Mitte 3. Jhd. Breite 3,1 cm. Original in verzinnter Bronze.Nr. 510 hinzugefügt am 27.11.2000, geändert am 24.04.2003 Durchbrochen gearbeitete Anhängerfassung für eine Münze nach Stücken aus dem Schatzfund von Naix, Dep. Meuse, Frankreich. Originale aus Gold, um die Mitte des 3. Jhds. Der Anhänger kann wahlweise mit einer Replik eines Antoninian (Doppeldenar) von Caracalla oder "leer" erworben werden. Durchmesser des Innenfeldes 2,1 cm, Höhe 4,7 cm.
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| Nr. 679 hinzugefügt am 07.01.2002, geändert am 02.03.2003 Römisch republikanischer Denar mit Januskopf auf der Vorderseite; auf der Rückseite eine Galeere mit der Aufschrift "C. FONT" (C. Fontius, Münzmeister von 114-113 v. Chr.). Unter der Galeere "ROMA". Als Anhänger (mit öse und Schlaufe) 2 Euro Aufpreis. | ![]() | |
![]() | Nr. 694 hinzugefügt am 08.01.2002, geändert am 24.04.2003 Kleiner silberner Lunulaanhänger aus Windisch (VINDONISSA), Schweiz, 1. bis 2. Jhd. ürsprünglich wohl zu einer Statuette gehörend. Höhe 1,6 cm. | |
| Nr. 685 hinzugefügt am 07.01.2002, geändert am 24.04.2003 Anhänger aus dem Kastell von Windisch (VINDONISSA), Schweiz, 1. Jhd. Replik auf eine tragbare Größe von 3 cm Höhe verkleinert. Original verzinntes Messing. | ![]() | |
![]() | Nr. 662 hinzugefügt am 07.01.2002, geändert am 24.04.2003 Durchbrochen gearbeitete Fibel im "kelto-römischen" Stil, Ende zweites bis Mitte drittes Jhd. Auch als Anhänger erhältlich. Original Bronze verzinnt, größter Durchmesser 3,5 cm. Privatbesitz. Soldatenfibel.Nr. 663 hinzugefügt am 07.01.2002, geändert am 24.04.2003 Durchbrochen gearbeitete, triskellförmige Fibel von der Saalburg, Ende zweites bis Mitte drittes Jhd. Auch als Anhänger erhältlich. Original Bronze verzinnt, Durchmesser 3 cm. Soldatenfibel.Nr. 675 hinzugefügt am 07.01.2002, geändert am 24.04.2003 Durchbrochen gearbeitete Fibel im "kelto-römischen" Stil, Ende 2. bis Mitte 3. Jhd. Höhe 4 cm. Original Bronze verzinnt. Soldatenfibel. Auch als Anhänger erhältlich. Privatbesitz. | |
| Nr. 635 hinzugefügt am 07.01.2002, geändert am 12.03.2010 Durchbrochen gearbeite Fibel mit den Buchstaben RMA in Ligatur (Zusammenziehung). Ligaturen gibt es im römischen öfter, mitunter sind sie nicht leicht lesbar. Die Auflösung dieser Kombination könnte ROMA lauten, wenn man den Halbbogen des R als O lesen würde. Es läßt sich allerdings auch zu PRIMA (Die Erste) auflösen. Wenn man bedenkt, daß diese Fibeln zumeist im militärischen Umfeld gefunden werden, könnte man dabei an die erste Kohorte einer Legion denken, die von allen Kohorten das höchste Ansehen genoß. Die Deutung als weitere Variante der Martisfibeln (Siehe hierzu Nr. 248). ist abzulehnen, da man dabei in der Mitte der Buchstaben mit dem lesen beginnen müßte, dann nach rechts und dann wieder an den Anfang gehen müßte; zudem kann man kein T und S erkennen. Original aus verzinnter Bronze, Durchmesser 3,2 cm. Privatbesitz.
hinzugefügt am 07.01.2002, geändert am 24.04.2003 Fibel in Axtform, Ende 2. bis Mitte 3. Jhd. Die Axt steht wahrscheinlich in Verbindung mit dem Kult des Jupiter Dolichenus, der zu dieser Zeit im Reich weit verbreitet war. Original Bronze verzinnt, Privatbesitz. Länge 4,6 cm. Auch als Anhänger mit öse und Schlaufe am unteren Ende des Axtstieles erhältlich. | ![]() | |
![]() | Nr. 692 hinzugefügt am 09.01.2002, geändert am 27.08.2008 Silbermünze des Magnentius, geprägt zwischen 350 und 353. Rückseite mit dem christlichen Rho - Chi Zeichen. Sowohl als Münze als auch als Anhänger ( plus 2 Euro) erhältlich. | |
| Nr. 721 hinzugefügt am 14.11.2002, geändert am 02.03.2003 Phallusanhänger mit "Fica"-Geste, 1. bis 3. Jhd. (Siehe hierzu auch Nr. 245). Länge 4,6 cm. Original in Messing, Privatbesitz. | ![]() | |
![]() | Nr. 720 hinzugefügt am 14.11.2002, geändert am 02.03.2003 Röm. Phallusanhänger aus Köln. Das Phallussymbol kommt in einer Vielzahl verschiedenster Formen und Arten vor und galt als wirkungsvolles Mittel, um wertvolle Dinge (wie z.B. Pferde) vor dem "bösen Blick" zu schützen. Von Menschen wurde diese Anhänger nicht getragen - es gibt keine Gräber mit Phalli als Beigaben. Sie wurden außerdem als Votivgaben an die Götter in Tempeln gestiftet. 1. bis 3. Jhd. , Länge 3,7 cm. | |
| Nr. 876 hinzugefügt am 02.01.2003, geändert am 12.03.2010 Durchbrochen gearbeitete Fibel im "kelto-römischen" Stil aus Frankfurt am Main, Ende 2. bis Mitte 3. Jhd. Größter Durchmesser 3,2 cm. Original Bronze verzinnt. Soldatenfibel.
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